Veröffentlichung Verfahrenstechnik Juli/August 2000 Das Verschließen und Öffnen von Behältern mit mechanischen Klammerschrauben ist zeitaufwendig und unhandlich. Zudem ist bei einer Fehlbedienung die Gefahr eines Expansionsschlages und damit die Gefährdung des Bedienpersonals gegeben. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat ein Unternehmen Spannzylinder entwickelt, die solche mechanischen Klammerschrauben ersetzen können. Diese hydraulisch gut handhabbaren Verschlusselemente werden hauptsächlich in der chemischen Industrie eingesetzt.
Hydraulisch öffnende Drucknutschen-Verschlüsse ersetzen hier mechanische Klammerschrauben Außerdem wurden Varianten für den Einsatz an Gefriertrocknern und Zentrifugen geschaffen.
Die ersten hydraulisch-mechanischen Klammerschrauben wurden bereits 1993 für Gefäße mit einem Durchmesser von 400 bis 600 mm entwickelt. Da diese Gefäße transportabel bleiben sollten, wurde die Druckversorgung direkt am Behälter mit einem pneumatisch-hydraulischen Druckübersetzer realisiert. Die Spannkraft je Klammerschraube beträgt dabei 25 kN. Das hydraulische Öffnen erfolgt bei 180 bar, wobei im ersten Schritt durch eine Zwangsverschaltung nur die Hälfte der Klammerschrauben mit einer kontinuierlichen Kraftabnahme geöffnet werden kann. Auf diese Art wird ein Expansionsschlag unmöglich. Dieses System wurde in den Folgejahren immer weiter entwickelt und für Druckgefäße bis 800 mm Durchmesser eingesetzt.
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